| 14.01.2006 Moskauer Schüler in Hadamar |
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Hadamar. Nach den vielen Gruppen französischer Schülerinnen und Schüler, die durch Kontakte mit der Glasfachschule in Hadamar in der Internationalen Jugend- und Begegnungsstätte als Austauschschüler für ein paar Tage zu Gast sind, wurden nun zwölf russische Schülerinnen und Schüler im Sitzungssaal des Rathauses durch Bürgermeister Hans Beresko und Stadtverordnetenvorsteher Heinz Valentin begrüßt. Noch bis kommenden Mittwoch sind die elf Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren zu Gast in Hadamar. Und sie haben schon viel unternommen. Darunter auch eine Stadtführung mit Heinz Valentin, der die Jugendlichen nicht nur durch das Schloss, sondern auch durch die Kirche und die Innenstadt führte.
Landeskunde betreiben und die deutsche Sprache verbessern war und ist das Ziel der Jugendlichen, die direkt aus dem Herzen von Moskau aus zwei verschiedenen Schulen kommen. Die eine Gruppe kommt aus der Schule 1249 und die zweite Gruppe aus der Schule 109. In Moskau werden die Schulen durchnummeriert und erst in der letzten Zeit wird an die Zahl auch ein Name gehängt. Dies erfuhr man im Sitzungssaal von den Jugendlichen, die zumeist sehr gute deutsche Sprachkenntnisse haben. Hier erfuhr man auch einiges über das Schulsystem in Moskau das von der Grundschule, Mittelstufe mit Abitur zur Oberstufe geht. Schon in der Grundschule haben die Schülerinnen und Schüler Deutsch als Schulfach. In Russland gehen die Schülerinnen und Schüler sechs Tage in der Woche zur Schule. Nur der Sonntag ist frei. Deutsch lernen die Jugendlichen aber nicht nur in der Schule. So wird Zuhause am Computer über Google in deutschen Seiten geblättert und so Hausaufgaben gemacht. In den nächsten Tagen soll auch ein Besuch in der Fürst-Johann-Ludwig-Schule stattfinden, wo sich die russischen Gäste schon auf den Physik-, Biologie- und Mathematikunterricht freuen.
Michael Statzner, als Leiter der Internationalen Jugend- und Begegnungsstätte begrüßt diesen Besuch aus Moskau, der über die Organisation «Kultur und Bildung Russlanddeutscher» in Russland zu Stande kam. Michael Statzner hofft noch mehrere Projekte mit dieser Organisation auszubauen. (kdh) 


Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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