| 19.04.2006 Die Ahlbacher trauern um ihren Ortsvorsteher |
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Limburg-Ahlbach. Karl-Heinz Jung ist tot. Der Rechtsanwalt und Notar aus Ahlbach ist am vergangenen Montag im Schlaf den plötzlichen Herztod gestorben. Jung, der seit 1973 der CDU angehörte, war seit fünf Jahren Ortsvorsteher von Ahlbach und langjähriges Mitglied der Limburger Stadtverordnetenversammlung. Im vergangenen Februar war der 52-Jährige zum Notar ernannt worden. In der Limburger Schiede wollte Jung seine eigene Rechtsanwaltskanzlei eröffnen. Dazu aber sollte es nicht mehr kommen. Jung hinterlässt seine Frau Pia, Sohn Markus und Tochter Marie-Therese.
Geboren in Herdorf an der Sieg, kam Karl-Heinz Jung mit 15 Jahren nach Limburg. Nach seinem Abitur an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar folgte ein Jura-Studium in Gießen. 1981 legte Jung sein Staatsexamen ab, heiratete seine Frau Pia und zog nach Offheim. Mit dem CDU-Beitritt im Jahr 1973 war er mit viel Engagement in der Jungen Union aktiv, später im Offheimer Ortsverband und seit 1985 auch im Vorstand des Stadtverbandes der CDU Limburg, dessen Vorsitz er vier Jahre lang führte. 1989 wurde Jung Stadtverordneter, 1990 kam das Amt als Vorsitzender der CDU Ahlbach dazu. «Sein Hobby war die Politik», sagt seine Frau Pia über ihren Mann, der Mitglied in allen Ahlbacher Vereinen war und sich selbst nur wenig Freizeit gönnte: als aktiver Kegler in zwei Clubs.
Das Requiem für Karl-Heinz Jung ist am kommenden Donnerstag um 14 Uhr in Ahlbach, im Anschluss beginnt die Trauerfeier in der Friedhofshalle. Die Urnenbestattung soll in der kommenden Woche im engsten Familienkreis stattfinden. (bra) 


Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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