| 18.07.2006 Neue Kirchenstudie |
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Limburg-Weilburg. Die älteren Katholiken, die mehr mit der Vergangenheit zu tun haben, haben noch immer eine starke Bindung zur Kirche. Dies ergab eine Studie des Instituts Sinus Sociovision. Die Fragen, die diese Milieu-Studie aufwirft, werden zur Zeit von den Mitgliedern des Bezirkssynodalrats und der Bezirksversammlung unter der Leitung von Bezirksdekan Dieter Lippert und Heinz Bayer diskutiert.
Bei dieser Diskusion hatte Diözesanjugendpfarrer Olaf Lindenberg einleitend einige Kernaussagen der Experten vorgestellt. In diesen Aussagen hieß es, dass die Menschen ohne feste Verankerung in der Kirche, was auch den Besuch des Sonntaggottesdienstes einschließt, oberflächlich werden könnten. So komme es zu den vielen negativen Meinungen über die Kirche. So sähen viele in ihr einen Anbieter unter vielen, so die Studienergebnisse.
Außerdem wurde in der Besprechung auch über das Schülercafé der Fürst-Johann-Ludwig-Schule Hadamar gesprochen. Die Projektleiterin Dorothee Valentin war sehr zufrieden über ihren Tätigkeitsbereich. An drei Tagen in der Woche engagieren sich laut Mitteilung zwei Verantwortliche für eine Gruppe von etwa 20 bis 25 Schüler, die zu einer Hälfte aus Einheimischen und zur anderen aus Zugewanderten besteht, für die das Schülercafé schon eine Art Zuhause geworden ist. Vor allem die Hauptschüler fühlten sich hier verstanden und seien dankbar für die schulnahe Begleitung. 


Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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