| 03.11.2006 Ehemalige feiern mit den Abiturienten von 1946 |
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Hadamar. Das Treffen der Jubilar-Abiturienten der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in den fürstlich geschmückten Räumen des Hotels Nassau-Oranien war, wenn man die Anzahl der Teilnehmer als Gradmesser des Erfolgs nimmt, ein gelungenes Fest. Geladen waren alle Jubilarabiturienten – gekommen waren rund 300 Gäste von fern und nah.
Der Vorstand des Vereins der Ehemaligen organisierte für die „Heimkehrer besonderer Art“ ein kleines Programm mit bewusst nostalgischem Bezug. Für die Älteren, die ehemals noch im Schlossgymnasium untergebracht waren, gab es eine Führung durch das renovierte Schloss mit Besuch des restaurierten Fürstenzimmers, das nun im neuen Glanz erstrahlt. Andere nutzten das Angebot einer Besichtigung der heutigen Schule am Wingertsberg und ließen sich dort sowohl über das umfangreiche Neubau- und Umbauprogramm in der Höhe von rund 10 Millionen Euro informieren als auch über die Perspektiven des Übergangs zu einer Ganztagsschule mit Mittagsbetreuung. Besonderes Interesse fand die Besichtigung der neuen Mensa, in der die Schüler seit Schuljahresbeginn ein preiswertes Mittagessen einnehmen können, wobei zwischen verschiedenen Menüs ausgewählt werden kann. Eine andere Gruppe erfreute sich an einer kleinen Stadtführung, in deren Mittelpunkt die Besichtigung der Kernstadt stand.
Nach dem ökumensichen Gottesdienst begaben sich die Ehemaligen in die Aula des Hadamarer Schlosses, um sich den Festvortrag des Historikers Dr. Dr. Theisen über die Geschichte der alten Lateinschule und das Jesuitengymnasium anzuhören. Danach trafen sich die Gäste im Hotel Nassau-Oranien, um ihr Jubiläum angemessen zu feiern. Besonders geehrt wurden die 60- und 50-jährigen sowie die 25-jährigen Jubilarabiturienten, denen vom Vorsitzenden des Vereins der Ehemaligen, Dr. Michael Ferchland, und vom Schulleiter der Schule, Peter Laux, Urkunden, Buchpreise und attraktive Bildgeschenke überreicht wurden. Zum Kreis der geladenen Gäste zählten auch der ehemalige Schulleiter der Schule, Lothar Hartmann, sowie sein langjähriger Stellvertreter, Heinz Valentin.
Die Gäste des Ehemaligentreffens nutzten die Räumlichkeiten des Hotels, um sich mit ihren Klassenkameraden zum Austausch gemeinsamer Erfahrungen der Jugend zu treffen. Erinnerungen wurden wieder verlebendigt, alte Freundschaften aufgefrischt und neue Bekanntschaften geschlossen. Im Foyer des Hotels präsentierte der Verein die langsam sich vergrößernden Schätze der Bibliothek der Ehemaligen.
Das regelmäßig stattfindende Ehemaligentreffen war, ein sowohl nach quantitativen Gesichtspunkten zu bemessender Erfolg als auch ein in menschlich-kommunikativer Hinsicht gelungenes Fest. Insgesamt betrachtet, bedeutet das Fest des Ehemaligenvereins eine Bereicherung des kulturellen Gesamtprogramms der Schule, die nach wie vor zu den größten allgemein-bildenden Schulen des Landes Hessen gehört.
Die Traditionspflege der Schule besitzt hier ein sinnhaftes und sinnstiftendes Element, das die Vergangenheit mit dem gegenwärtigen Leben innig verknüpft und die Unmittelbarkeit des Jetzt mit den historisch-biographischen Wurzeln verbindet. 


Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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