| 11.07.2007 Hadamarer Schule hat jetzt Partner in China |
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Hadamar. Die Hadamarer Fürst-Johann-Ludwig-Schule hat einen Partnerschaftsvertrag mit einer Schule in Peking, in der Nähe des dortigen alten Kaiserpalastes gelegen, abgeschlossen. Der stellvertretende Schulleiter Rudi Holzhäuser weilte in Peking und berichtete von erfolgreichen Gesprächen und dem Vertragsabschluss.
Die Chinesen haben eine Kultur, die 5000 Jahre zurückreicht, sie haben das Schießpulver erfunden und kostbare Seide erzeugt, sie haben lange vor den Europäern hochwertiges Porzellan hergestellt. Ihre Nation schickt sich an – folgt man den Auguren großer Wirtschaftsmagazine – die Weltmacht des 21. Jahrhunderts zu werden; und so ist es nicht verwunderlich, wenn alle den Blick auf diese so fremde Kultur werfen, auf deren Boden 2008 die Olympischen Spiele gefeiert werden.
Fasziniert von der Exotik des Fremden sind auch die Schüler der Fürst-Johann-Ludwig-Schule, die ihr Interesse an einem Kurs zum Erlernen der chinesischen Sprache zum Ausdruck brachten. Über 50 Schüler meldeten sich im vergangenen Halbjahr für eine Arbeitsgemeinschaft an, in der eine Einführung in das Chinesische angeboten wurde. Rudi Holzhäuser, der Stellvertretende Schulleiter der Fürst-Johann-Ludwig-Schule, inspiriert durch so viel Begeisterung für Fremdsprachliches, begab sich auf eine Reise in das Land der Mitte, die Möglichkeiten einer Schulpartnerschaft mit einer Pekinger Schule zu ergründen.
Hua-Yuan-Cun – „Blütengarten-Schule“ – lautet der traditionelle Name der chinesischen Schule in der Metropole Chinas, mit der die Verhandlungen aufgenommen wurden. Sie liegt etwa zwei Kilometer östlich der „Verbotenen Stadt“, also östlich des Kaiserpalastes, mitten in der von Touristenströmen überfluteten Innenstadt Pekings, die auch noch heute das politische Zentrum des Riesenreiches mit all seinen Sehenswürdigkeiten darstellt.
2000 Schüler besuchen diese für chinesische Dimensionen vergleichsweise kleine Schule, die aber in zweifacher Hinsicht eine soziokulturelle Besonderheit darstellt. So ist diese Schule einerseits der pädagogischen Hochschule Pekings, der Capitol National University Beijing, angeschlossen. Andererseits scheint die Elternschaft gehobeneren gesellschaftlichen Kreisen anzugehören – nur so ist zu erklären, dass sogar eine Schulpartnerschaft mit einer Schule im weit entfernt liegenden Kanada gepflegt wird. Seit dem 26. Juni zählt nun auch die Fürst-Johann-Ludwig-Schule zu den befreundeten Schulen, mit denen ein Schüleraustausch durchgeführt werden soll. Bei dem Besuch des stellvertretenden Hadamarer Schulleiters in Peking wurde ein Partnerschaftsvertrag unterschrieben, der regelt, dass im jährlichen Wechsel ein deutsch-chinesischer Schüleraustausch stattfinden soll.
Sinn und Zweck dieser Schülerbegegnung sind aus chinesischer Sicht unbestritten. Sie dient der „kuo da shi ye“, d.h. der Erweiterung ihres Blickfeldes, also der Erweiterung ihres Horizontes. „Die Konfrontation mit dem Fremden und Andersartigen“, fügt Rudi Holzhäuser erklärend an. (bl) 

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 Begrüßung vor der Schule
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 Begrüßungsfoto mit Schulleitung
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 Konferenzzimmer der Schulleitung
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 Austausch der Gastgeschenke
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 Chinesischer Tee als Begrüßungsgeschenk
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 Hadamarer Glaskunst
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 Handschlag
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 Prof. Chen
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 Schulleiter Wang
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 Vertragsunterzeichnung
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 AG Schulfernsehen
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 Besichtigung der Schule
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 Kong-Fu-Raum
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 Schülerbibliothek
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 Schülerbücherei
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 TV-Studio
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 Ausstellung der Foto-AG
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 Ballettraum
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 Sozialpädagogischer Gruppenraum
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 Technik-AG
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 Technikunterricht
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 Büro des Schulleiters
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 Ja ...
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 Lehrerbibliothek
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 Schulzoo für die Kleinen
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 Sporteinrichtungen
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 Abschiedsessen
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 Abschied
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Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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