| 11.04.2008 Klassenfahrt nach Peking |
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Hadamar. Einigen Schülern der Fürst-Johann-Ludwig-Schule steht die vermutlich weiteste Klassenfahrt der Schulgeschichte bevor: In vier Wochen brechen zehn Schülerinnen und fünf Schüler der Chinesisch-AG in das 7500 Kilometer entfernte Peking auf, in die Stadt der Olympischen Spiele. Zusammen mit ihrem Lehrer Rudi Holzhäuser und der Lehrerin Yuan Hong, die in Peking geboren und zur Schule gegangen ist, geht die Gruppe auf die lange Reise.
Ziel ist die Partnerschule „Yuan-Hua-Cun“ (Blumengartenschule) in Peking, eine der Pekinger Pädagogischen Universität angeschlossene Muster-Mittelschule mit dem für Deutsche schier unaussprechlichen amtlichen Namen „Shoudu Shifan Daxue di er fushu Zhongxue“. Mehr als ein Jahr haben die Schüler Vokabeln gelernt und Redewendungen geübt. Jetzt wird es ernst. Die Koffer werden gepackt, letzte Reisevorbereitungen getroffen.
Zwölf Tage soll der Aufenthalt, der für Anfang Mai geplant ist, dauern – Zeit genug, eine Stadt ein wenig genauer kennen zu lernen. Neben der Besichtigung der touristischen Attraktionen des alten China, dem Kaiserpalast, den Ming-Gräbern vor der Stadt, dem Himmelstempel und dem Sommerpalast, wird auch das neue China, insbesondere die modernen Bauwerke der Olympischen Spiele, ein wichtiger Programmpunkt der Reise sein. Unabhängig davon werden Fragen der Stadtentwicklung und Modernisierung der Megastadt Peking im Mittelpunkt stehen. Auch der für Austauschfahrten charakteristische Besuch des Unterrichts der Partnerschule gehört dazu. (nnp)



Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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