| Russische und deutsche Schüler sollen einander kennenlernen |
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Hadamar. Die Austausch junger Menschen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren aus Hadamar und dem Kreis Limburg-Weilburg mit jungen Menschen aus der russischen Stadt Kolomna nimmt immer deutlicher Formen an. Nachdem eine erste Delegation aus Hadamar vor wenigen Monaten in Kolomna weilte, war nun im Rathaus von Hadamar erstmals eine Besuchergruppe der russischen Stadt zu Gast.
Vor einem Jahr wurde die Idee geboren, neben der Freundschaft mit Bellerive in Frankreich Gleiches mit einer russischen Stadt zu versuchen. Bei ersten Gesprächen mit Jugendlichen in der Fürst-Johann-Ludwig-Schule war das Interesse groß, wie Paul Stegemann, der Jugendbetreuer der Stadt Hadamar, berichtete. Paul Stegemann war es auch, der zu einem ersten Treffen in Kolomna war, um dort einen detaillierten Plan für den ersten Besuch von 20 jungen Menschen aus Deutschland zu arrangieren.
Bürgermeister Hans Beresko begrüßte im Sitzungssaal des Rathauses die Delegation aus Kolomna. Wladimir Schtschel, Deutschlehrer an einer Schule in Kolomna, war so begeistert, dass er sich zu dem Ausspruch hinreißen ließ: «Ich hab in Hessen mein Herz vergessen.» Bei so viel Euphorie steht einer Partnerschaft nichts mehr im Wege. Gemeinsam mit der Fürst-Johann-Ludwig-Schule und dem Kreis-Jugendamt soll der jährlich wechselnden Austausch von Schülern im Alter von 16 bis 20 Jahren auf den Weg gebracht werden.
Es sollen aber keine «Fun-Unternehmungen» werden, betonte Paul Stegemann. Die zehn Tage stünden ganz im Zeichen des Kennenlernen, von Unternehmungen und Exkursionen. Ziel ist es auch, dass Jugendliche beider Länder die jeweils andere Kultur besser kennenlernen, um das Verständnis füreinander zu fördern, Vorurteile abzubauen aber auch um einen besseren Umgang mit jungen Aussiedlern in Deutschland zu fördern. Ein erster Besuch einer deutschen Delegation ist für 2009, der Gegenbesuch in Hadamar für 2010 eingeplant. kdh 


Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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