| 04.05.2009 Mut zum Lernen im Ausland |
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Der Spitzenkandidat der CDU Hessen für die Europa-Wahl, Thomas Mann, hat der Fürst-Johann-Ludwig-Schule einen Besuch abgestattet. Dabei machte er Werbung für verschiedene EU-weite Programme für junge Leute.
Hadamar. In den Kreis Limburg-Weilburg kommt der langjährige Europaabgeordnete nach eigenen Aussagen besonders gerne. Kein Wunder, hatten die heimischen Delegierten doch mitgeholfen, den Bad Schwalbacher beim CDU-Landesparteitag in Marburg vor dem politischen Aus zu retten. Die CDU-Landesspitze wollte Mann abschieben, um Clemens Reif im Europaparlament unterzubringen. Doch die Delegierten wollten das nicht mittragen.
«Jetzt wissen wir, dass es die richtige Wahl war», meinte nach Manns Besuch der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Joachim Veyhelmann. Mann sei ein ausgewiesener Fachmann für europäische Politik. Der frühere Kreativdirektor einer großen Frankfurter Werbeagentur hält das Programm «Leonardo» für besonders wichtig. Hierbei besteht für Jugendliche die Möglichkeit, einen Teil ihrer Ausbildung in anderen Ländern der Europäischen Union zu absolvieren. Das verbessere nicht nur die Fremdsprachenkenntnisse, sondern erhöhe auch die Flexibilität. Vielleicht gebe es ja, wenn im eigenen Land nichts zu finden ist, in England oder Frankreich den Traumjob.
Thomas Mann riet dem Schulleiter der Fürst-Johann-Ludwig-Schule (FJL), Peter Laux, seine Schule für das «Comenius»-Projekt anzumelden. Es bietet Zuschüsse für Schulen, die im Dreierverbund mit anderen Schulen aus dem Ausland Partnerschaften eingehen. Laux erklärte, dass seine Schule schon seit 1973 europäische Beziehungen pflege. Mit der Schule in der französischen Hadamarer Partnerstadt Bellerive finde ein regelmäßiger Austausch statt. Im laufenden Jahr werde die FJL erstmalig eine Schülergruppe nach Russland schicken. 


Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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