| 01.07.2009 Es geht auch ohne Zigaretten |
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Musikfest der FJL-Schule erstmals im „Fürsten-Forum“
Dicht gedrängt lauschten die Zuhörer den Musikgruppen, wie hier der „Young Sinfonia“ unter der Leitung von Stephan Schrödter. Foto: abv Dicht gedrängt lauschten die Zuhörer den Musikgruppen, wie hier der «Young Sinfonia» unter der Leitung von Stephan Schrödter. Foto: abv
Von Anken Bohnhorst-Vollmer
Mit so Schwung und Leidenschaft singt und swingt die Fürst-Johann-Ludwig-Schule – da wäre der adlige Namenspatron sicher gern dabei gewesen. Zumal das Sommerfest im offiziell noch gar nicht eingeweihten «Fürsten-Forum» stattfand.
Hadamar. Für 300 Besucher ist die Freilichtbühne konzipiert. An diesem Konzertabend aber hatten sich dort fast 500 Gäste eingefunden und erlebten ein erfrischend abwechslungsreiches Programm, zu dessen Glanzpunkten der Beitrag der Musikklasse der Jahrgangsstufe fünf zählte.
Mit Xylophon, Glockenspiel, Gitarre, Querflöte, Saxophon und Keyboard präsentierten die 16 Schüler unter der Leitung von Christoph Ries ihre Interpretation der Deutschen Nationalhymne und anschließend «L´après midi» aus dem Film «Die wunderbare Welt der Amelie». Jedes Instrument hat hier eine eigene, kleine Solopassage. Ein falscher Ton oder ein Einsatz, der einen Hauch zu spät erfolgt, stört hier nicht. Da ist alles harmonisch. Das gilt auch für die Musikklassen sechs und acht, die rhythmussicher und mit eigenem Chor eine sehr temperamentvolle Version von «Vom selben Stern» lieferten.
Dass Kinder am besten singen, was sie selbst nachvollziehen können, bewiesen die «ChOHRwürmer» und «ChOHRillas», deren Sänger noch in der Unterstufe sind. Einen äußerst anspruchsvollen «Global-Funk»-Rap hatten Monica Grund und Martin Bertram mit den Schülern eingeübt, bei dem Städtenamen im Staccato aneinandergereiht und mehrstimmig «ausgespuckt» werden.
Drei Orchester spielten ebenfalls auf. «Young Sinfonia» von Stephan Schrödter hatte ein Arrangement von «El Condor Pasa» dabei, dessen Anfang sanft von Blockflöte und Harfe gestaltet wird. Deren Stimme übernehmen die Bläser, verleihen ihr mehr Volumen und spielen sich mit dem ganzen Ensemble zu einem prächtigen Finale. Der nächste musikalische Entwicklungsschritt führt zum großen Orchester, das auch Stephan Schrödter leitet und das sich auf Filmmusik verlegt hatte. Bemerkenswert ist die Instrumentierung: Es gibt akustische und elektrische Gitarren, Keyboards und einen Flügel, aber leider nur eine Geige und drei Celli. Dafür sind hier die Bläser sehr stark vertreten.
Bläser scheinen an der Schule ohnehin ein beliebtes Register zu sein. Denn auch die souverän auftretende Big Band von Christoph Ries kann aus dem Vollen schöpfen. Da standen nicht nur sieben Trompeten auf der Bühne, die so schmettern können, dass sie eigentlich keine elektronische Verstärkung brauchten, sondern es gab zwei Big-Band-Querflöten, natürlich Posaunen und Saxofone sowie Schlagzeug und E-Bass und am Flügel Alfred Klinger.
Noch einen Leckerbissen servierten die Schüler. Mit «Clapping Hands», einem Projekt des Musik-Leistungskurses der Jahrgangsstufe 13 unter der Leitung der Schüler Nikolaus Fluck und David Helm, sorgten die Abiturienten für ein sensationelles Spektakel: Zwei Gruppen klatschten einen Rhythmus, variierten das Tempo, so dass der Eindruck entstand, als würden die klatschenden Hände einander jagen bis sie sich wieder zusammenfinden. So etwas hat Johann Ludwig bestimmt nie zu hören bekommen.
Fotos: Matthias Grasse 
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 7 - Schulleiter Peter Laux eröffnet das Konzert
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 10 - Stephan Schrödter
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 14 - Christph Ries
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 20 - Christoph Hilfrich
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 30 - Martin Bertram
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 31 - Technik
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 34 - (v.l.) Alfred Klinger, Marton Bertram, Christph Hilfrich
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Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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