| 26.02.2010 «Teacher’s Despair» feiert mit Ehemaligen |
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Fotos: Matthias Grasse
Text: NNP
Zum Jubiläums-Jahreskonzert wurden alle Ehemaligen eingeladen, deren Leidenschaft für die Musik bei «Teacher’s Despair» geweckt wurde. Daraus entstanden einige Bands in der Region.
Hadamar. «Nur deshalb habe ich mich damals für die FJL-Schule entschieden», sagt André Fuckert ohne Umschweife. «In der Band bekommt man eine fundierte Ausbildung.» Sein Lob gilt «Teacher’s Despair», der Schulband der Hadamarer Fürst-Johann-Ludwig-Schule. Das Ensemble feierte gerade seinen 15. Geburtstag. Grund genug, zum Jubiläums-Jahreskonzert all die Ehemaligen einzuladen, deren Leidenschaft für die Musik bei Teacher’s Despair geweckt wurde. Dass das nicht wenige sind, beweisen die vielen Bands, die sich ganz oder teilweise aus früheren Teacher’s-Despair-Musikern zusammensetzen.
«Fünf von acht», beziffert etwa Jan Lenz die Ehemaligen-Quote seiner heutigen Band: Das Teacher’s-Despair-Gründungsmitglied spielt Gitarre bei «Westwood», einer Country-Rock-Formation. Die Cowboyhut-Träger waren beim Jubiläumskonzert in der Stadthalle natürlich mit von der Partie, mit Geige, Mundharmonika und dem Sound des Wilden Westens. Für Lenz war Teacher’s Despair «ein Hauptgrund, überhaupt erst mit der Musik anzufangen», sagt er heute. «Mir hat die Zeit dort viel gebracht. Auch das Organisatorische rund um die Musik und wie man sich ein Repertoire erarbeitet, habe er bei Teacher’s Despair gelernt, macht er der Schulband ein großes Kompliment – und meint doch wie alle anderen vor allem den Bandleader: Teacher’s Despair ist Christoph Ries ist Teacher’s Despair. Der Musiklehrer hat die Band von Grund auf aufgebaut. Viel Zeit und Engagement hat er in das Projekt investiert und kann mittlerweile auf Erfolge zurückblicken, die wohl die wenigsten Schulbands erreichen: Auftritte auf der IAA und beim Hessentag haben sie etwa absolviert, eine CD produziert und eine Live-DVD aufgenommen.
«Popularmusik bekommt bei Teacher’s Despair ein Forum», findet Janis Heftrich. Das habe sie schließlich genauso verdient wie Klassik und Jazz, meint der Schlagzeuger von «Beaker’s Mom». Etwa Bühnenerfahrung sammeln könne man bei Teacher’s Despair super. Seine Band ist der Beweis dafür, dass die Schulband für manchen sogar der Beginn einer Profi-Karriere war: Zusammen mit Sänger Christian Schmidt war Heftrich schon damals bei Teacher’s Despair aktiv. Heute sind beide Musiklehrer an der Kreismusikschule. Bei Beaker’s Mom machen die beiden mit ihren Bandkollegen Cover-Rock. Als Kinder der 90er hatten sie einen tanzbaren Querschnitt durch das Jahrzehnt mitgebracht. Ebenfalls als Profi-Musiker verdingt sich André Fuckert, der mit seinen Gesangskollegen am Abend ein paar A-cappella-Stücke beisteuerte. Unter anderem dabei war die «Westerwald-Ballade», Fuckerts musikalische Hommage an seine Heimat.
Feinen Jazz spielte das «Trio d’Oro» von Nicolas Ries, Katharina Herborn und David Helm. Rock- und Pop-Hits steuerte die Hadamarer Band «Sixpash» bei und von «Feedback» gab es leisere Töne im Akustik-Gewand. Als Gastgeber war natürlich auch die aktuelle Besetzung mit von der Partie, mit starken Stimmen und Können am Instrument. Die heimische Musikszene wird auch in Zukunft junge Talente aus der Quelle von «Teacher’s Despair» schöpfen können. Daran gibt es keinen Zweifel. alh





Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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