| 21.05.2010 Klassenfahrt nach Peking |
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Hadamarer Schüler besuchten Partnerschule in China
18 Schülerinnen und Schüler der Fürst-Johann-Ludwig-Schule besuchten in diesen Tagen ihre Partnerschule in China. Elf Tage dauerte dieser Schüleraustausch mit einer angesehenen Pekinger Schule, der für manchen Schüler einen Traum in Erfüllung gehen ließ.
Hadamar. Es war bereits das zweite Mal, dass sich Schüler der Fürst-Johann-Ludwig-Schule auf den Weg in die Metropole der ältesten Kulturnation der Erde mit ihrer annähernd 5000 Jahren währenden Geschichte am anderen Ende der Welt machten. Vorbereitet auf diese außergewöhnliche Klassenfahrt nach Peking wurden die Schüler von ihrer Chinesischlehrerin Yuan Hong, die zusammen mit dem stellvertretenden Schulleiter der Fürst-Johann-Ludwig-Schule, Rudi Holzhäuser, diese Reise organisierte.
Fast zwei Jahre hatten die Schüler nachmittags freiwillig die Aussprache chinesischer Vokabeln und das Lesen komplizierter Schriftzeichen geübt, ehe die abenteuerliche Reise beginnen konnte. Die Spannung war groß, da zum ersten Male alle Schüler in chinesischen Familien untergebracht werden sollten, was sich im Nachhinein als weitgehend unproblematisch erwies. Mit der gleichen wohlwollenden Güte und Fürsorglichkeit, wie die deutschen Eltern die chinesischen Gastschüler im vergangenen Jahr betreuten, kümmerten sich die chinesischen Väter und Mütter um die anvertrauten Schüler aus Deutschland.
Da der Kerngedanke der Schulpartnerschaft die Idee des Kulturaustausches zwischen den befreundeten Ländern bildet, gab es auch einen eigens für die deutschen Schüler organisierten Unterricht in Kalligraphie, zur Geschichte und Stadtentwicklung Pekings sowie einen Schnellkurs in asiatischer Kampfsportkunst. Darüber hinaus besuchten sie, wie für Schulpartnerschaften typisch, den Unterricht ihrer chinesischen Freunde.
Hoher Standard
Unterricht in China, das heißt: 40 bis 48 Schüler an Einzeltischen teilen sich eine Klasse, die von der Größe mit unserer vergleichbar ist. Bemerkenswert dabei ist die Qualität der technischen Ausstattung, die nicht nur mit unserer konkurrieren kann, sondern – man höre – sogar den deutschen Standard übertrifft, da Beamer, elektronische Schultafel und Fernseher zur Grundausstattung einer jeden Klasse dieser Schule gehören.
Was im Besuchsprogramm nicht fehlen durfte, war die Besichtigung der zum Kulturerbe der Menschheit gehörenden Baudenkmäler. Die Schüler fuhren zur Großen Mauer und zu den Ming-Gräbern nördlich der Stadt, sie erwanderten den Kaiserpalast, die Verbotene Stadt, besuchten den Sommerpalast und bestaunten den Himmelstempel.
Modernes Peking
Nicht minder beeindruckend erschien den Schülern das moderne Peking mit seinen unzähligen Wohnhochhäusern und seinem riesigen Verkehrsaufkommen sowie das neue Olympiagelände am Rande der Stadt. Insbesondere das neue Stadion, das die Chinesen «Niao cháo» (zu deutsch: Vogelnest) tauften, zog die Schüler in seinen Bann.
Unvergesslich jedoch wird den Schülern die chinesische Gastfreundlichkeit bleiben, vielleicht auch weil sie mit kleinen Geschenken überhäuft wurden. nnp nnp 




Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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