| 26.05.2011 Chinesische Schüler zu Besuch in Hadamar |
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Bei einer Führung die Schönheiten der Fürstenstadt erkundet
Schülerbesuche aus der Partnerstadt Bellerive sind in Hadamar keine Seltenheit. Der Besuch einer Schülergruppe aus der chinesischen Hauptstadt Peking hat aber ganz besonderen Seltenheitswert.
Hadamar. Derzeit sind zehn Tage lang Schülerinnen und Schüler einer Mittelschule aus Peking zu einem Schüleraustausch zu Gast in Hadamar. Eine erste Station war, nach der Kontaktaufnahme mit den Gasteltern, ein Besuch bei Bürgermeister Michael Ruoff, der die Gäste aus dem "Reich der aufgehenden Sonne" im Sitzungssaal des Rathauses begrüßte und anschließend für Fragen der Gäste im Alter von 14 bis 16 Jahren zur Verfügung stand. Fragen wie zur Zahl der Einwohner, der Infrastruktur Hadamars oder dem Tourismus konnten locker beantwortet werden. Die Frage nach der Zukunft Hadamars war auch für den Bürgermeister "spannend".
Spannend werde es sein, ob dieses Gebilde mit den Stadtteilen eigenständig erhalten bleiben kann oder ob man sich mit den Nachbargemeinden arrangieren müsse und Arbeiten zusammenführen, die derzeit noch allein bewältigt werden, so Ruoff. Das Thema Tourismus wurde nach dem Überreichen der Gastgeschenke mit einer der touristischen Attraktionen Hadamars, mit dem Besuch des Rosengartens, anschaulich. Mit dabei der Organisator und Initiator dieses Schüleraustauschs mit der chinesischen Schule, Direktor Rudi Holzhäuser, der selbst von 1985 bis 1989 in Peking die dortige Botschaftsschule mitbegründete und dadurch die chinesische Sprache beherrscht, und so auf die Idee des Austauschs kam.
Die Führung durch die Stadt wurde vom ehemaligen Schulleiter der Fürst-Johann-Ludwig-Schule, Lothar Hartmann, durchgeführt. Weitere Stationen in den zehn Tagen sind ein Besuch bei Landrat Manfred Michel, ein Besuch des Hessischen Landtages, die Besichtigung des Kölner Doms, eine Tagesfahrt nach Brüssel mit Besuch des Europäischen Parlaments und eine Tagesfahrt nach Trier mit Besuch des Karl-Marx-Museums.
Immer dabei Dolmetscherin Yuan Hong aus Dietkirchen, die seit 15 Jahren in Deutschland lebt. Für das nächste Jahr ist ein Gegenbesuch von Schülern der Fürst-Johann-Ludwig-Schule, die eine Chinesisch-AG besuchen, vorgesehen. kdh (kdh) 


Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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