| Ökologiekurse der Klassen 7/9 und 10R „restaurierten“ einen Teich (April 2003) |
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Es berichten Daniel Dapprich und Steffen Keiper aus der Klasse 9eR
An unserer Schule gibt es ein umfangreiches Feuchtbiotop, dessen Teiche und Tümpel zum Teil schon über 18 Jahre alt sind. Durch das UV-Licht der Sonne kann die Folie im Laufe der Zeit spröde oder von Wurzeln beschädigt werden. Dadurch wird der Teich undicht und viel Wasser geht verloren. Dies passierte mit einem Teich in unserem „Erlenwäldchen“, so dass der Teich restauriert werden musste, um wertvollen Lebensraum für unsere Amphibien zu erhalten.
Nach den Osterferien 2003 begannen wir mit der Restauration des Teiches. Zuerst entfernten wir die Büsche im Uferbereich, die sich im Lauf der Jahre angesiedelt hatten, und entfernten die Wurzeln, damit die neue Plane eingesetzt werden kann. Die alte Plane blieb im Teich als zusätzlichen Schutz vor Steinen liegen. Alles an Erde, Steinen und Stöcken musste von der alten Plane entfernt werden, damit sie die neue Plane nicht beschädigen. Zusätzlich kam als zweiter Schutz Faservlies auf die alte Folie. Danach wurde die neue Plane eingesetzt, wobei darauf geachtet wurde, dass an allen Seiten das überstehende Stück gleich lang ist.
Weil das an den Teich grenzende Erdreich das Wasser aus dem Teich saugt (Kapillarwirkung), was viel mehr ist als durch die Verdunstung verloren geht, legten wir einen Saugsperregraben an. Die überstehende Plane wird nicht einfach eingegraben, sondern noch einmal bis zur Erdoberfläche hochgezogen und dann erst abgeschnitten. Das Wasser darf nicht direkt mit der Erde in Berührung kommen. Als zusätzlichen Schutz gegen das Sonnenlicht wurde der Uferbereich mit einer Ufermatte abgedeckt, die relativ schnell von Pflanzen besiedelt wird. Danach konnte Wasser eingefüllt werden und eine Erstbepflanzung mit Tauchpflanzen (Wasserpest, Tausendblatt) vorgenommen werden.
Durch die Vielzahl an Feuchtpflanzen in der näheren Umgebung des Teiches ist eine natürliche Besiedlung des Kleingewässers gewährleistet.


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 Ausheben des Saugsperregrabens
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 Lagebesprechung vor der Folienverlegung (Im Vordergrund das Schutzvlies)
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 Füllen des Saugsperregrabens mit Erde
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 Fertigstellung des Uferbereichs und Abschneiden der überstehenden Folie
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Hadamar, im Mai 2003
Fotos:
Gerhard Christ
Stephanie Seck 10dR

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