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Freude über Schule ohne Mauern und Uniformen


Auf dem umfangreichen Programm der chinesischen Gäste stand auch ein Besuch von Limburg.

 

Bereits zum fünften Mal besuchen Schüler aus Peking die Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar.

 

Hadamar. Am Wochenende sind acht Schüler mit ihren zwei Lehrerinnen aus Peking in Hadamar angekommen, wo sie zwölf Tage die Fürst-Johann-Ludwig-Schule besuchen und die Region kennenlernen. Untergebracht sind sie bei Schülern, den Teilnehmern der Chinesisch-AG.

 

Der Englisch- und Chemielehrer Henrik Laßmann ist zum ersten Mal in das Programm involviert. „Es ist spannend für mich, mit anderen Kulturen in Kontakt zu kommen“, so Laßmann.

 

Der damalige stellvertretende Schulleiter Rudi Holzhäuser hat das Projekt vor zehn Jahren initiiert. Er war an der deutschen Schule in Peking und erachtete es als wichtig, dass sich die verschiedenen Kulturen begegnen. Für die Leitung der AG gewann er Hong Yuan, die seit 20 Jahren in Deutschland lebt. Ihrer Meinung nach sollte jeder Schüler die Chinesisch-AG besuchen, da die Auseinandersetzung mit der Kultur und der Sprache vorteilhaft für die Zukunft seien. „Den Schülern stehen damit mehrere Türen in der Zukunft offen“, so Yuan.

 

Überraschungen

 

Auf die Frage, welches die größte Überraschung für sie war, gibt es bei den chinesischen Schülern erst einmal ein großes Gekicher. Bei der Antwort sind sich alle einig – die Freiheit an der Schule. In China gibt es keine Schule, die nicht von einer Mauer umgeben ist und ein Eingangstor besitzt. Deshalb waren sie erstaunt, dass die FJLS so offen ist. Zudem finden sie es gut, dass keine Uniformen getragen werden müssen und jeder die Haare stylen kann wie er möchte und es keine großen Vorschriften zum Aussehen gibt. Das empfindet auch Englischlehrerin Pingzhou Yang.

 

 

 

Einige deutsche Schülerinnen, die im vergangenen Jahr die Schule in Peking besuchten, können dies nur bestätigen. Es sei sehr befremdlich gewesen, dass im Eingang der Schule ein großer Spiegel hing, damit jeder Schüler prüfen kann, ob er ordentlich aussieht. Sven Glombitzka besuchte zwar nie die Chinesisch-AG, aber da noch Schüler gesucht wurden, die mitfahren, besuchte er im letzten Jahr Peking. Diese Erfahrung wolle er nicht missen. „Die zehn Tage haben nicht mal für Peking gereicht“, so der ehemalige Schüler. „Ich möchte auf alle Fälle noch einmal nach China.“ Der Kontakt zum Austauschschüler blieb die ganze Zeit bestehen, und er freut sich jetzt, dass er ihm hier seine Heimat zeigen kann.

 

Das Programm für die chinesische Delegation ist sehr umfangreich. Neben der Teilnahme am Unterricht besuchte die Gruppe am Montag den hessischen Landtag in Wiesbaden und lernte am Dienstag Heidelberg kennen. Ein Besuch in Limburg, Weilburg sowie in Köln stand auch auf dem Plan. Schuldirektor Peter Laux begrüßte am Montag die Gäste. lh

 

Quelle: Nassauische Neue Presse vom 18.08.2017


 
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