| 06.04.2004 "Kriminalprävention Limburg-Weilburg e.V." |
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Dieser Verein macht unser Leben sicherer
Limburg-Weilburg. Der Verein "Kriminalprävention Limburg-Weilburg" will noch in diesem Jahr durch eine Umfrage in der Stadt Limburg ermitteln, wie erfolgreich seine zahlreichen Aktivitäten sind. Das kündigte jetzt der erste Vorsitzende, Landrat Dr. Manfred Fluck, in der Jahreshauptversammlung im Kreishaus an. Wünschenswert sei eine aktivere Beteiligung der Bevölkerung an den aktuellen Themen der Kriminalprävention.
Außerdem will der Verein in diesem Jahr seine Arbeit in den Kindergärten weiter verstärken. Zuständig dafür ist der Arbeitskreis "Suchtprophylaxe im Kindergarten". Er bietet zweijährige Fortbildungskurse für Erzieherinnen im Landkreis an. Im vergangenen Jahr waren zudem Eltern darüber informiert worden, wie sie ihre Kinder in Konfliktsituationen im Kindergarten besser unterstützen können. Dieses Thema war auch in elf Theaterstücken für mehr als 500 Kinder dargestellt worden.
Neben der Förderung der Erziehung in Kindergarten und Schule informiert der Verein Bürger unter anderem darüber, wie sie ihre Wohnungen besser sichern können. Außerdem wird Opfern von Straftaten Hilfe angeboten.
Die Mitglieder des Vereins bestätigten ihren Ersten Vorsitzenden, Landrat Fluck, ebenso in seinem Amt wie Geschäftsführer Ulrich Marschall von Bieberstein und Kassierer Hermann Klaus.
Offen bleibt die Position eines Schriftführers. Ein Nachfolger für Karl Klotz, der zur Polizeischule nach Wiesbaden wechselt, ist noch nicht gefunden. Nur so viel steht fest: Es soll ein Jugendlicher sein. Der Leiter des Kreisjugendamts, Joachim Hebgen, soll diesen Jugendlichen finden. Er trat deshalb von seinem Posten als Kassenprüfer zurück, in einer außerordentlichen Wahl wurde Ahmet Celayin als sein Nachfolger gewählt. Ihm zur Seite steht wie bisher der zweite Kassenprüfer Peter Schnell.
Aus dem Rechenschaftsbericht geht unter anderem hervor, dass die Arbeitsgruppe Opferbetreuung in Kooperation mit der Gruppe "Pro-Lis" (vormals Women's Defence) für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren Selbstbehauptungskurse veranstaltet hat, an denen insgesamt 23 Kinder teilgenommen haben. Erstmals wurde auch ein Wiederholungs- und Auffrischungskurs durchgeführt. Auf Grund der beständigen Nachfrage soll dieses Projekt auch in diesem Jahr weitergeführt werden.
Mit Bedauern hat der Arbeitskreis "Gewalt in der Familie" die Kürzung öffentlicher Zuschüsse hinsichtlich der Vorbeugung von Straftaten in diesem Bereich zur Kenntnis genommen. Zusammen mit der Polizeidirektion Limburg-Weilburg regelt er die Intervention nach einem Polizeieinsatz bei häuslicher Gewalt. Demnach ist der Verein "Opferhilfe" erster, direkter Ansprechpartner für Betroffene, der die Beratung und Weitervermittlung dieses Personenkreises übernimmt.
Die Folgen von Handy-Verträgen und die Kosten unsachgemäßer Internetbenutzung waren Themen des Arbeitskreises Jugend, und der Arbeitskreis "Erziehung in der Schule" hat das Anti-Raucher-Projekt an der Tilemannschule, Limburg, und der Fürst-Johann-Ludwig-Schule, Hadamar, weitergeführt. Regen Absatz finden offenbar weiterhin die Informationsblätter "What about Haschisch?" und "Ecstasy & Co.". (htz) 


Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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