| 31.01.2004 1 Stunde länger in der Schule |
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Limburg-Weilburg. Das radikale Sparprogramm des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) trifft nun auch die Lehrer, ab Montag ist die Arbeitszeitverlängerung in den Stundenplänen berücksichtigt. Lehrer unter 50 Jahren müssen eine Stunde länger arbeiten, Lehrer zwischen 50 und 60 Jahren eine halbe Stunde. Längere Arbeitszeit gleich mehr Unterrichtsstunden bei gleich bleibender oder gar sinkender Zahl an Lehrern, lautet die Rechnung der Landesregierung.
Wie verhalten sich die Lehrer im Kreis? Machen sie die Arbeitszeitverlängerung mit oder reduzieren sie ihre Wochenarbeitszeit und verzichten damit auf Teile ihres Gehalts? Wie wirkt sich die neue Vorgabe auf Klassenstärken und Unterrichtsqualität aus? Die NNP fragte an einigen Schulen nach.
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"Durch die Arbeitszeiterhöhung ändert sich an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule fast nichts", sagt deren Schulleiter Peter Laux. Die Mehrarbeit von einer Stunde reiche nicht aus, um zusätzliche Lerngruppen anzubieten, da hier mindestens zwei Stunden notwendig seien. Die befristeten Angestelltenverträge seien bis zum Ende des Schuljahres verlängert worden. "Es wird nicht einfacher, die Arbeitsbelastung des Kollegiums ist zuvor schon sehr hoch gewesen", machte der Leiter der Hadamarer Schule deutlich.
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(jfl/jl)



Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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