| 22.05.2004 Hotelberuf ist abwechslungsreich |
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Limburg. Mit einer Info-Veranstaltung im Hotel Mercure sind die Berufsinformationswochen der Agentur für Arbeit zu Ende gegangen. Nicht immer entsprach dabei die Wunschvorstellung der Wirklichkeit. So hatte Hotel-Direktor Michael Mann zunächst rund 40 Schüler, überwiegend Mädchen, begrüßt. Im Laufe der Veranstaltung stellte sich jedoch für eine kleine Gruppe der Schülerinnen heraus, dass der Ausbildungsberuf in einem Hotel für sie nicht das Richtige ist: Sie verließen vorzeitig die Veranstaltung.
Direktor Mann räumte ein, die Arbeit in einem Hotel bringe große Einschränkungen in der Freizeit mit sich, dafür biete dieser Dienstleistungsberuf dennoch viele Vorteile. Mann erzählte den Schülern über die Anforderungen, über Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, und auf welche Dinge es in einem Hotel so ankommt. Aber auch die Kriterien für Bewerbungsgespräche und -unterlagen kamen zur Sprache. «In der Hotelbranche kommt es sehr auf das Äußere an», sagte Mann und berichtete von Bewerbern, die sich mit Jeans und T-Shirt vorstellten: «Das aber kann nicht sein. Ich habe eine große Auswahl. Es liegt also an Ihnen, besser als andere zu sein und mich im Einstellungsgespräch zu überzeugen.»
Jana Ahlbach aus Hadamar ist eine der Schülerinnen, die mit großen Interesse zu der Informationsveranstaltung gekommen war. Die 14-jährige, die derzeit die neunte Klasse an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar besucht, will nach Beendigung ihrer Schulzeit im kommenden Jahr eventuell eine Ausbildung zur Hotelfachfrau machen: «Der Beruf ist sehr abwechslungsreich, und für mich kommt ein Beruf mit stupider Büroarbeit einfach nicht in Frage», sagt sie. Es sei der ständige Wechsel im beruflichen Alltag, der sie am Hotelberuf reize.



Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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