| 30.06.2004 Brunnen für den Rosengarten auf dem Herzenberg gestiftet |
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Von Birgit Weidner
Hadamar. Mehrere Schauplätze des Geschehens hatte am Sonntag der abwechslungsreich auf diversen Ebenen angelegte Hadamarer Rosengarten droben am Herzenberg. Oben spielten die «Fürsten-Teenies", die Schulband der Fürst-Johann-Ludwig-Schule, unten wurde ein Brunnen feierlich enthüllt, an einer anderen Stelle der neue Duftkräutergarten vorgestellt.
«Für umsonst" spielte die 1996 von Christopher Schellenberger gegründete Band, bat aber um Spenden für den Erhalt des Rosengartens Schönheit, in dem die Rosenblüte gerade ihre Hochzeit hat.
52 Schüler aus der Mittelstufe bilden das Team der «Teenies", die Oberstufe stiftet ihre Band dazu und fertig ist ein Ensemble, das mit seiner charakteristischen Klangfarbe und begeisterter Spielfreude stark gefragt ist. Und zwar nicht nur in der Region. Der Rundfunk, im speziellen der hr 4, schickte ihren Sound vor kurzem hessenweit durch den Äther. Ein Mal pro Woche wird geprobt, vor größeren Events bis zu drei Mal. Viele Sängerinnen sind praktisch Gründungsmitglieder.
Schellenberger weiß zudem, was ankommt. Stücke von Nena, Abba, Police oder auch Westernhagen werden immer wieder gern gehört. Genauso wie das beruhigende Plätschern einer Brunnenfontäne. Diesen Brunnen im Italien-Stil, vom Vorsitzenden des Vereins für Rosenfreunde, Mike Groneberg, entworfen, aus polnischem Material, vom Hundsangener Steinmetz Merfels gefertigt, hat der Rosengarten einem Mann aus Waldbrunn zu verdanken. Dr. Hans-Joachim Haag, Geschäftsführer der gleichnamigen Firma für elektronische Messgeräte, ist ein großer Bewunderer des Rosengartens, auf den er zufällig stieß und den er ebenfalls komplett sponsert. Der Brunnen «ist die Krönung", sagte Dr. Haag nach der feierlichen Einweihung. «Hier in diesem Garten kann Wissen erarbeitet werden. Hier kann man erfahren, wie sich Rosen in Belastungssituationen verhalten, beispielsweise bei großer Trockenheit oder Mehltaubefall."
In Planung ist als nächstes ein Informationskasten (wo was steht, was man damit machen kann) für die Besucher. Unbedingt erlebenswert ist auch der neue Duftkräutergarten, um den sich mit viel Einsatz Herbert Seipelt kümmert. Da gibt es zum Beispiel Bananenminze, Ananassalbei, Tausend-und-eine-Nacht-Duftgeranien oder auch einen Ananas-Zitronen-Strauch zu sehen und riechen.
Bis zu 95 Prozent der Kräuter duften, wenn man sie reibt. Und sie sind alle genießbar, können also geschmacklich Gerichte verfeinern. Die Sommerblumen im Rosengarten werden seit Jahren kostenlos von der Lindenholzhäuser Gärtnerei Rompel gestiftet, die an diesem Benefiz-Tag ihre Fuchsien zeigte. Viele, viele Besucher genossen die sehr schöne Veranstaltung auf einem blühenden Terrain.



Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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