| 30.06.2004 Die Jugendpflege personell verstärkt |
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Hadamar. Das Hadamarer Modell in Sachen Jugendbetreuung wurde um eine weitere Säule erweitert. Mit der Einstellung der Diplom-Sozialpädagogin Sandra Willig wurde eine Betreuungslücke in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geschlossen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit wird daher kontinuierliche Mädchenarbeit im Rahmen der pädagogischen Betreuungsarbeit der Stadtjugendpflege Hadamar sein. Sie wie Stadtjugendpfleger Paul Stegemann im Rahmen des Hadamarer Modells seit fast drei Jahren die Vernetzung von Schulsozialarbeit und kommunaler Jugendarbeit entwickelt und praktiziert, wird es eine Aufgabe von Sandra Willig sein, bei Bedarf Jugendarbeit mit kommunaler Sozialarbeit zu verbinden. So wird von ihr Sozialarbeit für Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, Streetwork in Hadamar, geleistet. Die Stelle von Sandra Willig wird über Landesmittel, zunächst befristet, finanziert und begründet sich über die besondere soziale Situation Hadamars, unter anderem durch den Standort des Zentrums für soziale Psychiatrie sowie dem überproportional hohen Anteil an Sozialhilfeempfängern. Fernziel des Hadamarer Modells ist die Erarbeitung eines praktikablen, in sich schlüssigen Konzepts, das alle sozialen Belange der Stadt Hadamar berücksichtigt. Weitere personelle Unterstützung wird die Stadtjugendpflege ab 1. August durch die Besetzung einer FSJ-Stelle (freiwilliges soziales Jahr) bekommen. Agnetha Bergtold wird je zur Hälfte in der Fürst-Johann-Ludwig-Gesamtschule und in der Stadt Hadamar tätig sein. Die Personalkosten werden je zur Hälfte von der Stadt Hadamar und der Gesamtschule getragen. Der Jugendtreff Hadamar ist geöffnet jeden Dienstag und Donnerstag von 15 Uhr bis 18 Uhr in der Schlossgasse 1a. Zu erreichen ist die Jugendpflege unter Telefon (06433) 89158. (kdh)


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Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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