| 10.12.04 PRIVATE PUBLIC PARTNERSHIP |
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Limburg-Weilburg. Mit «Private Public Partnership (PPP)» haben Städte, Gemeinden oder Kreise die Möglichkeit, auf fremdes Kapital für Investitionen zurückzugreifen. Dafür gehen sie dann langfristige Verträge ein; für den Landkreis Limburg-Weilburg ist eine Laufzeit zwischen 20 und 25 Jahren angedacht, in denen ein so genanntes Nutzungsentgelt gezahlt wird.
Möglicher Partner für den Kreis ist die Projektentwicklungsgesellschaft OfB, eine Tochter der Landesbank Hessen-Thüringen. Wie Kreiskämmerer Michael Lohr gegenüber der NNP sagte, will die OfB am 14. Dezember im Kreishaus vorstellen, was sie bei den fünf im Kreis vorgesehenen Projekten (alte PPC-Schule, GAB-Gelände und Reichwein-Schule in Limburg, Turnhalle St.-Blasius-Schule Frickhofen und Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar) an Investitionen für notwendig hält.
Mit einer Entscheidung über die für notwendig erachteten Investitionssummen rechnet Lohr Ende März 2005. Anschließend müssten die vorgesehenen Investitionen sowie die Finanzierung des durch den Kreis zu entrichtenden Nutzungsentgelts von der Aufsichtsbehörde genehmigt werden.
Laut Lohr gibt es verschiedene Modelle von PPP. Im Kreis sei es derzeit das Ziel, mit dem PPP-Anbieter eine Objekt-Gesellschaft ins Leben zu rufen. In dieser Gesellschaft solle der Kreis die bestimmende Kraft sein. Zu entscheiden sei auch darüber, ob der Kreis PPP mit dem anschließenden Betrieb der Objekte wünscht (Bauunterhaltung, Reinigung, Energie und mehr) oder weiterhin alles selbst machen will.
Übrigens: Der Kreis Offenbach hat dies bereits getan – als erste Kommune in Hessen. Für Investitionen in allen Schulen wurde neben der OfB Hochtief verpflichtet. (jl)



Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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