| 15.12.04 Hessen als schulisches Vorbild |
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Von Jan Kieserg
Limburg/Köln. Durch eine Einladung der Deutschen Sporthochschule Köln zu einem dreitägigen Kongress mit den Themen Ausbildung, Training und Wettkampf in den Sportspielen hat der Limburger Sportpädagoge Hans-Dieter te Poel neueste Forschungserkenntnisse für die Praxis gewinnen können. Er diskutierte zudem als Mitglied der Lehrplankommission für das Fach Sport des Hessischen Kultusministeriums den neuen Lehrplanentwurf zum «Hessischen G8-Modell» im Fach Sport mit den anwesenden Pädagogen, Wissenschaftlern und Trainern.
Te Poel entwickelt mit den Kollegen in dieser Kommission die in Hessen geltenden Lehrpläne für das Fach Sport und gilt in diesem Bereich als Fachmann. Der Pädagoge besitzt ferner den Fußball-Lehrer-Schein, der zum Coaching von Teams bis hin zur Fußball-Bundesliga berechtigt.
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Das Symposium in Köln befasste sich mit der auch in Hessen anstehenden «Modularisierung» von Lehre, Studium und Ausbildung sowie der Einbeziehung wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Sportspielpraxis im Unterricht. «Die Vorträge und Diskussionen haben gezeigt, dass die neuen Lehrpläne unseres Landes genau ins Schwarze treffen. So wundert es nicht, dass zum Beispiel die Hansestadt Hamburg unseren Lehrplan für die Gymnasiale Oberstufe fast vollständig übernommen hat», sagt te Poel.
Am Rande des Symposiums gab es zudem die Möglichkeit, mit Ehemaligen Informationen auszutauschen. «Sowohl meine ehemaligen Trainer Erich Rutemöller, der heute als Chefausbilder beim Deutschen Fußball-Bund beschäftigt ist, als auch Dr. Gunnar Gerisch, seines Zeichens Mental-Trainer beim von Christoph Daum trainierten Club Fenerbahce Istanbul, waren gekommen», sagt te Poel. Die Absolventen der Sporthochschule und Trainerakademie seien wie eine Familie.



Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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