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10.02.2005 „Ekkis“ Siegeszug um die Welt

 

Von Bernd Bude

 

Im dritten Teil unserer Serie über bekannte Sportler aus dem NNP-Land stellen wir den ehemaligen Weltklasse-Hockeyspieler Ekkhard Schmidt-Opper vor, der inzwischen zu einem erfolgreichen Geschäftsmann geworden ist.

 

Limburg. Er war einer der erfolgreichsten Hockeyspieler der Welt, Teilnehmer an zwei Olympischen Spielen – in Seoul 1984 und Los Angeles 1988 – und gewann mit der deutschen Nationalmannschaft jeweils die Silbermedaille. Er nahm 1982, 1986 und 1990 an drei Weltmeisterschaften teil und wurde Junioren- und Militär-Weltmeister. Er brachte es auf 248 Länderspiele und wurde fünf Mal in die Weltauswahl nominiert. Die Rede ist von Ekkhard Schmidt-Opper, der von 1972 bis 1987 beim Limburger Hockey-Club gemeinsam mit Stefan Blöcher der herausragende Spieler war.

 

1987 wechselte er nach einer Spielerrevolte gegen den damaligen Trainer Paul Lissek zum SC 1880 Frankfurt. Sowohl mit dem LHC und mit dem SC 1880 wurde er so ganz nebenbei auch Deutscher Meister. 43 Jahre ist der «Ekki», wie ihn seine Freunde nennen, nunmehr alt und leitet in Frickhofen eine Firma für Pflaster- und Straßenbau, Tiefbau- und Gartengestaltung. Zwischen 90 und 105 Mitarbeiter führt der erfahrene Hockeyspieler in dem Unternehmen, das er 1991 von seinem Vater übernommen hat.

 

Hockey oder Tennis? Eine schwere Entscheidung

 

Bis 1972 spielte Ekkhard Schmidt-Opper zudem auch überdurchschnittlich gut Tennis und Fußball. Der Olympiasieg der Nationalmannschaft in München war jedoch zum Missmut seines Vaters Kurt – er hätte Ekkhard lieber als Tennisprofi gesehen – Auslöser, das Hockeyspielen zu erlernen. Mit dem damaligen Assistenztrainer der Nationalmannschaft, Klaus Kleiter, und Nationalspieler Paul Lissek verfügte die Hadamarer Fürst-Johann-Ludwig-Schule über zwei Experten, die eine Hockey-Arbeitsgemeinschaft (AG) an der Schule gründeten. «170 Kinder und Jugendliche hatten sich damals für die Hockey-AG beworben», erinnert sich Ekkhard Schmidt-Opper. Maximal 40 Schüler konnten die beiden Trainern jedoch betreuen, so dass es zu einem Auswahlverfahren kam. Ekkhard Schmidt-Opper schnitt wie selbstverständlich dabei als Bester ab. Zehn bis zwölf Spieler meldeten sich dann aus versicherungstechnischen Gründen beim LHC an.

 

So nahm die Erfolgsstory des jungen Frickhöfers ihren Lauf. 1976 wurde er mit der LHC-B-Jugend erstmals Deutscher Meister, mit 15 Jahren spielte er mit Sondergenehmigung in der 1. Mannschaft und wurde schon mit 17 Kapitän des Teams. Es folgte, wie er sagt, eine schwierige Phase. «Es war 1977. Ich bestritt in Elz einen Tennis-Schaukampf gegen den amtierenden Wimbledon-Sieger Björn Borg und erntete von dem Schweden jede Menge Lob. Was tun? Tennis oder Hockey», sagt Ekkhard Schmidt-Opper und lacht verschmitzt. Die Entscheidung sei ihm schwer gefallen, doch die Liebe zum Hockey habe gesiegt. Die Nationalmannschaft wartete auf den jungen Mann, mit der er, viele tolle Erfolge feierte.

 

Seine tollsten Erlebnisse waren, wie er sagt, die schönen Reisen mit der Nationalmannschaft in alle Welt und natürlich die Nominierungen in die Weltauswahl. «Was gibt es Schöneres, als mit den Besten der Welt in einem Team Hockey zu spielen», sagt der immer bodenständig und bescheiden gebliebene Ex-Nationalspieler. Weniger schön sei die 1:3-Niederlage im olympischen Finale von Los Angeles gewesen: «Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir gegen England immer hoch gewonnen.» Ebenso hart empfand er die Trennung vom Limburger HC im Jahre 1987. Mit acht Spielern ist er zum SC 1880 nach Frankfurt gewechselt, weil eine Zusammenarbeit mit Trainer Paul Lissek nicht mehr möglich gewesen sei.

 

Seine Bewunderung galt von jeher dem Limburger Bundestrainer Klaus Kleiter. Sein Führungsstil habe ihm gefallen. «Ein Mann mit positivem Charakter.» Seine Vorbilder waren der leider viel zu früh mit 50 Jahren verstorbene Heidelberger Nationalmannschaftskapitän Michi Peter und die australische Hockey-Legende Dr. Richard Charlesworth. Auch diese beiden seien durch ihren Charakter besonders aufgefallen.

 

Nach 15 Jahren Leistungssport hatte Ekkhard Schmidt-Opper keine Lust mehr, Wettkämpfe mit Alterskollegen zu bestreiten. Er hält sich durch Joggen, Golf und Tennis fit. Seit einem Jahr ist er dem Hockeysport jedoch wieder näher verbunden. Er trainiert die B- und C-Knaben des LHC. Und siehe da: Hier taucht der Name Schmidt-Opper schon wieder auf. Anton und Johann, die Söhne von Ekkhard und seiner Frau Eva, gelten als hoffnungsvolle Nachwuchstalente . . .




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
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