| 05.05.2005 Rock und Pop nach Maß |
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Hadamar. Drei Dinge braucht der Mann (am Vatertag): Top-Bands, die ordentlich und kostenlos einheizen, ein Wirt, der mal eben zusätzlich zu seinen drei Bedienungen Verwandtschaft und Bekannte zusammentrommelt, um dem erwarteten Ansturm durstiger und hungriger Kehlen mit insgesamt 17 Mitarbeitern beizukommen und die liebe Sonne, die wusste, was sich gehört, nämlich kräftig scheinen. Dann sperre man noch die (Hospital-) Straße dank Bürgermeister Hans Beresko und die Sause kann losgehen. So geschehen am gestrigen Vatertag vor «Willis Bierkeller» an der Hammelburg, als Kneipier Willibald Ascher zum sechsten «Rock am Keller» mit den heimischen Bands «Teachers Despair», «Transponation» und «Feedback» die Menschenmassen köderte.
Dabei trugen sich die Veranstalter (Ascher und Bandleader Christoph Ries) ob der miesen Wettervorhersage schon mit dem Gedanken, dieses erfolgreiche Open-Air-Event, das beim ersten Mal etwa 400 Besucher begeisterte, mittlerweile weit über 1000, abzublasen. Doch Ries war zuversichtlich: «Das ziehen wir durch!»
Und so standen am Mischpult «Sonic Surfer»Christian Prokasky, auf und um der Bühne etwa 30 Musiker der Hadamarer Fürst-Johann-Ludwig-Schule, um, wie so üblich, erst nach Ende des Gottesdienstes loszulegen, dicht gedrängt mit Radler oder Weizenbier («Das sind die Renner» so Ascher) in der Hand die Menschen.
Die Kinder konnten derweil in der Betreuung «abgegeben» werden, wo zwei Erzieherinnen sich liebevoll um die Kleinen kümmerten, was immer gut angenommen werde. Kinderschminken und eine Pflanzaktion bot der umsatzmäßig sehr zufriedene Wirt ebenfalls an. Die drei erwähnten Bands sind übrigens miteinander verflochten: Die Gruppe «Teachers Despair» um Christoph Ries, die 1995 im Elzer Bürgerhaus ihren ersten Gig hatte und seitdem von Erfolg zu Erfolg eilt, stellt auch die Musiker für die noch sehr junge Rock-Band «Transponation» und für die Abi-Band der diesjährigen Abiturienten namens «Feedback». Alle drei haben eingängige Rock, Pop und Soul-Stücke auf Lager, brillieren mit vollem, klaren Sound, können zudem stolz auf ihre Stimmen sein. Ein Frühschoppen nach Maß, den man sich merkt. (bwe) 



Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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