Startseite
 

 


Unsere Schule
Übersicht
Fürst Johann Ludwig
Bautätigkeit 04/07
Aktuelle Nachrichten
Presse
Förderverein
Sozialarbeit
Bilder
NZF
Schulleitungen

Kontakt

Termine/Service

Fächer

Klassen/ Oberstufe

Projekte

AGs

Mittagsbetreuung

Schülervertretung

Schulelternbeirat

Kollegiumsseite

Ehemalige

Links

Seitenübersicht

FJLS-Interaktiv

Startseite Suchen

Sie befinden sich hier: Start >Unsere Schule >Presse >Schuljahr 2003/04 >09.09.03 PCB-Sanierung: 24 Räume sind jetzt sicher >

09.09.2003 PCB-Sanierung: 24 Räume sind jetzt sicher

 

Hadamar. Mehr als eine halbe Million Euro hat der Kreis in die PCB-Sanierung des Bauteils C an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule gesteckt. Während der Sommerferien sind insgesamt 24 Räume, darunter 14 Klassenräume, sieben Kunst-, Werk- und Arbeitsräume und die Fotolabor-Räume, saniert worden. Gestern schauten sich Schulleiter Peter Laux, der Leiter des Kreisbauamts, Gerd Giesendorf, und Schulelternbeiratsvorsitzende Barbara Sondermann die Arbeiten an.

 

Der Bauteil C, in dessen Klassenräumen die jüngsten Schüler der Fürst-Johann-Ludwig-Schule untergebracht sind, war während der Sanierungsarbeiten vom Rest des Gebäudes abgeschottet. Die Mitarbeiter der Sanierungsfirma haben unzählige Überstunden gemacht, mit Ausnahmegenehmigung auch am Wochenende gearbeitet und sogar in der Schule übernachtet, damit die Arbeiten während der Sommerferien abgeschlossen werden konnten.

 

Die Fugenmasse, mit der beim Bau der Schule die Fenster abgedichtet worden waren, ist die so genannte PCB-Primärquelle. Denn das PCB wurde einst als Weichmacher eingesetzt, eben in dieser Fugenmasse. Bei der nun erfolgten Sanierung wurden diese Primärquellen komplett beseitigt. Die Fugen wurden ausgekratzt, die Fenster ausgebaut und entsorgt. Nun haben die sanierten Räume neue Fenster; sie sorgen für eine bessere Wärmedämmung in der Schule und entsprechen den Sicherheitsstandards. Die Fenster haben nun eine höhere Brüstung, ganz öffnen lassen sie sich nur noch mit einem entsprechenden Schlüssel.

 

Neben dieser Primärquelle, der Fugenmasse, gibt es auch noch die so genannten Sekundärquellen, die durch Ausdünstungen des PCB aus der Fugenmasse konterminiert worden waren. Dazu zählen etwa die Fensterbänke, Unterschränke, die Decken und Wände. Die Fensterbänke und Unterschränke wurden entfernt; es wurde neu gestrichen, der Boden entwachst und neu versiegelt, neue Decken wurden eingezogen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch an der Elektroinstallation gearbeitet: Jeder Raum ist nun so ausgestattet, dass internet-fähige PCs angeschlossen werden können. Die entsprechenden Computer übrigens will eine große Firma der Schule im kommenden Jahr zur Verfügung stellen, teilte Schulleiter Laux mit.

 

Bei der Sanierung wurden auch die Fluchtwege sicherer gemacht. Die einst breiten Flure, in denen Schränke aus Holz standen, sind schmaler geworden, der vom Flur weggenommene Raum wurde den Werk- und Klassenräumen zugeschlagen, wo die Schränke nun untergebracht sind. Die größeren Räume werden als positiv empfunden, die Flure sind nun echte Fluchtwege und keine Abstellräume mehr. Auch weitere Arbeiten für die Verbesserung des Brandschutzes wurden in den Sommerferien vorgenommen. So ist nun ein Fluchtweg vom Werkraum direkt ins Freie geschaffen worden.

 

Wo aus Zeitgründen noch nicht richtig saniert werden konnte, wurden die PCB-Primärquellen abgedichtet, so dass kein PCB mehr austreten, nichts mehr ausdünsten kann. Wände wurden gestrichen, Böden entwachst und neu versiegelt. "Das ist aber keine dauerhafte Lösung", sagte Kreisbauamtsleiter Gerd Giesendorf.

 

Die Firma HPC (ehemals Fresenius) trifft nun in Absprache mit der Schule die Vorbereitungen für die nächste Phase der Sanierung, die voraussichtlich in den Weihnachtsferien erfolgen soll. In den Räumen auf der Südseite waren vor einiger Zeit schon neue Fenster eingesetzt worden, als von der PCB-Belastungen noch nichts bekannt war. Dort muss nicht mehr saniert werden. Allerdings stehen noch etliche Räume, die auf der Nordseite, zur PCB-Sanierung an.

 

In den nun schon sanierten Räumen werden Messungen vorgenommen, die die Firma HPC und die Universität Stuttgart bewerten werden. Schulleiter Peter Laux wies darauf hin, dass die Fürst-Johann-Ludwig-Schule ein mit PCB "eher niedrig belastetes Gebäude" sein, nach den Sanierungen dürften die Messungen nach Laux" Einschätzung weit unter dem Grenzwert liegen. Das Ergebnis der Messungen liegt bislang noch nicht vor. In Rheinland-Pfalz übrigens gelten andere PCB-Grenzwerte, höhere. Dort würde eine Schule, die ähnlich wie die Fürst-Johann-Ludwig-Schule belastet ist, nicht saniert werden. (cz)

 




Quelle:  www.nnp.de (o.g. Datum)


 
Presseberichte FJLS
Schuljahr 2011/12

Schuljahr 2010/11
16 Meldungen

Schuljahr 2009/10
32 Meldungen

Schuljahr 2008/09
36 Meldungen

Schuljahr 2007/08
48 Meldungen

Schuljahr 2006/07
72 Meldungen

Schuljahr 2005/06
83 Meldungen

Schuljahr 2004/05
89 Meldungen

Schuljahr 2003/04
68 Meldungen

Schuljahr 2002/03
39 Meldungen

Schuljahr 2001/02
41 Meldungen


[zum Seitenanfang]
Impressum · Kontakt · webmaster
Copyright Fürst-Johann-Ludwig-Schule Hadamar
[zurück]