| 05.07.02 Mit Oberstudienrat Rudolf Born hat ein "Urgestein" die FJL-Schule verlassen |
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 R. Born als Referendar
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 Veabschiedung von R. Born
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Hadamar. Oberstudienrat Rudolf Born gehört zum Urgestein der Fürst-Johann-Ludwig-Schule. 35 Jahre war er an der Hadamarer Schule als Lehrer tätig.
Nach seinem Studium an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt begann er im April 1966 sein Referendariat am Gymnasium in Hadamar, das damals noch im Schloss und vielen Dependancen untergebracht war. Nach Beendigung des Referendariats in Wiesbaden kehrte er nach Hadamar als junger Assessor zurück und blieb dort die letzten 31 Jahre an der neu gebauten Fürst-Johann-Ludwig-Schule als Englischlehrer und Lehrer für Geschichte und Gemeinschaftskunde bis zu seiner Pensionierung.
Generationen von Schülern haben ihn als außerordentlich kompetenten Fachmann mit konsequentem, zielgerichtetem pädagogischem Handeln kennen gelernt. Zeitweise hat er auch seine musikalischen Fähigkeiten – er war hobbymäßig Chorleiter von bis zu fünf Vereinen – den Schülern zugute kommen lassen. 1975 wurde er zum Oberstudienrat ernannt. Die letzten 20 Jahre hat er mit großer Zuverlässigkeit die Lehrerbibliothek verwaltet.
Der amtierende Schulleiter Heinz Valentin bescheinigte dem scheidenden Oberstudienrat Rudolf Born, dass es in seiner gesamten Dienstzeit keinen einzigen nennenswerten Konflikt zwischen ihm und den Schülern, den Eltern, den Kollegen und der Schulleitung gegeben habe. Dies sei außergewöhnlich. Im Gegenteil – er sei allzeit guter Laune gewesen, was sich morgens beim Betreten des Schulgebäudes bereits durch Singen oder Pfeifen bemerkbar gemacht habe.
Der amtierende Schulleiter sprach Rudolf Born Dank und Anerkennung für seine über 35 Jahre erfolgreiche Tätigkeit an der Fürst-Johann-Ludwig-Schule aus und entließ ihn mit guten Wünschen in den wohlverdienten Ruhestand. 


Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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