| 22.11.2005 Mehr Geld für Bildung und Betreuung |
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Limburg-Weilburg. Die SPD will den Nachtragshaushalt als Auftakt nehmen, die entscheidenden Zukunftsthemen Bildung und Betreuung im Kreis stärker nach vorne zu tragen. Mit einem rund 25 Millionen Euro umfassenden Sonderbauprogramm sollen Projekte angepackt werden, die ansonsten auf die «lange Bank» geschoben oder für viele Jahre den gesamten Investitionsetat blockieren würden. Dies berichtete der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Dr. Frank Schmidt, nach einer Klausurtagung.
Die Adolf-Reichwein-Schule in Limburg werde saniert und erweitert, genauso die Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar. Die Theodor-Heuss-Schule in Limburg erhalte fast das ganze, dann sanierte, alte Gymnasium, und die St.-Blasius-Schule in Frickhofen eine neue Sporthalle. Zusätzliche Investitionen in Höhe von rund 3,8 Millionen Euro sollen für folgende Schulen getätigt werden: Heinrich-von-Gagern-Schule, Gymnasium Philippinum, Wilhelm-Knapp-Schule, Jakob-Mankel-Schule (alle in Weilburg), Mittelpunktschule Goldener-Grund in Niederselters und Gesamtschule Weilmünster.
Der Fraktionschef kündigte darüber hinaus eine Offensive der SPD für mehr und kostengünstigere Betreuung an, weil der Landkreis im Zusammenhang mit Hartz IV 2005 rund 3,5 Millionen Euro einspare. Von 2006 an wollten die Sozialdemokraten deshalb die Elternbeiträge in Kindergärten, Krippen und Horten um bis zu 30 Euro im Monat pro Kind bezuschussen und den Trägern Zuschüsse für unter Dreijährige überweisen.
Bezüglich der Auflage des Regierungspräsidenten, die freiwilligen Leistungen um zehn Prozent zu kürzen, will die SPD vier Projekte von dieser Kürzung ausnehmen: Das Frauenhaus, der Notrufgruppe, das Mütterzentrum und ProFamilia. (bl) 


Quelle: www.nnp.de (o.g. Datum) 
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