Salamanca-Fahrt 2026 - Zwischen Sprachbarrieren und Salsaschritten
„Hola, sí, muy bien, gracias“ – diese vier Vokabeln prägten viele Gespräche während der Studienfahrt nach Salamanca. Ob beim Frühstück in der Gastfamilie, im Supermarkt oder im Unterricht am Colegio: Häufig wurde auf vertraute, einfache Redewendungen zurückgegriffen. Gleichzeitig zeigte sich, dass sich im schnellen Sprachfluss des Spanischen bereits einzelne Sätze verstehen ließen. Die neun Schülerinnen und Schüler der Spanischkurse der E2 und Q2 verfügten über unterschiedliche Vorerfahrungen. Einige waren bereits zuvor in Salamanca gewesen, für andere war es der erste Aufenthalt in der Stadt oder sogar der erste Besuch in Spanien.
In der Woche vom 1. bis 7. März 2026 reiste die Gruppe gemeinsam mit Frau Kilian und Herrn Hammel nach Spanien. Nach einem Flug und einer anschließenden Busfahrt erreichten sie am Abend Salamanca und wurden von ihren Gastfamilien begrüßt. Im Alltag vor Ort wurde deutlich, dass Spanisch nun die zentrale Kommunikationssprache war. In vielen Situationen wurde zwischen Spanisch und Englisch gewechselt, etwa wenn bestimmte Vokabeln fehlten. Besonders im Austausch mit anderen internationalen Schülerinnen und Schülern in den Gastfamilien war dieser Sprachwechsel üblich. Zum Programm der Studienfahrt gehörte auch der Unterricht am Colegio Delibes, einer Sprachschule in der Nähe des Stadtzentrums. Dort nahmen die Teilnehmenden täglich an vier Stunden Grammatik- und Kommunikationsunterricht teil. Am Nachmittag bot die Schule verschiedene Aktivitäten an, darunter eine Stadtführung durch Salamanca, einen traditionellen Kochkurs sowie eine Schnitzeljagd. Ein weiterer Programmpunkt war ein Tanzkurs, bei dem verschiedene lateinamerikanische Tänze ausprobiert wurden. Die gemeinsame Aktivität sorgte für eine lockere Atmosphäre innerhalb der Gruppe. Am Donnerstag besuchte die Gruppe außerdem die Organisation AVIVA. Dort wurden Sportarten vorgestellt, die speziell auf Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen zugeschnitten sind. Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst einige dieser Sportarten ausprobieren, beispielsweise Rollstuhlbasketball oder Übungen mit verbundenen Augen, die den Alltag sehbehinderter Menschen veranschaulichen sollten.
Nach einer ereignisreichen Woche näherte sich die Studienfahrt ihrem Ende. Zum Abschied präsentierte die Gruppe ihren Lehrkräften am Colegio ein gemeinsames Lied. Am folgenden Morgen trat die Gruppe die Rückreise an. Auch ein kurzer Aufenthalt in Madrid gehörte noch zum Programm, bevor es schließlich zurück nach Deutschland ging. Die Studienfahrt bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse im Alltag anzuwenden und einen Einblick in das Leben in Spanien zu erhalten. Neben dem Unterricht und den kulturellen Aktivitäten standen dabei auch Begegnungen mit neuen Menschen und gemeinsame Erfahrungen im Mittelpunkt.










