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Fürst-Johann-Ludwig-Schule erhält Jugendfriedenspreis

 

Unser bemerkenswertes Filmprojekt, das unsere Filmgruppe nach monatelanger Arbeit fertigstellte und das auf das Sichtbarmachen gelingender Integration im Schulalltag abzielt, erreichte einen krönenden Abschluss: Die Fürst-Johann-Ludwig-Schule wurde für ihren Kurzfilm „Fürstlich Brücken bauen“ beim Jugendfriedenspreis 2022-2023 des Landkreises Limburg-Weilburg mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Es ist Teil des Integrationsprojekts „Grenzenlose Freundschaft: Vielfalt verbinden, Gemeinschaft stärken“.

Die Preisverleihung fand am 30. Januar 2024 in der Aula unserer Schule statt und wurde von Dorothee Valentin, Projektbegleitung des Jugendbildungswerks Limburg-Weilburg, organisiert und moderiert.

In seinem Willkommensgruß blickte Schulleiter Philipp Naumann auf das soziale Engagement unserer Schülerinnen und Schüler: „In einer Zeit, in der Frieden und Verständigung wichtiger sind denn je, haben diese jungen Menschen durch ihre kreativen und engagierten Beiträge gezeigt, dass Frieden und Freundschaft keine Grenzen kennen.“ Er dankte den Sponsoren und Organisatoren für deren Unterstützung, die diese Veranstaltung überhaupt erst möglich machten, wodurch die junge Generation “sich mit Themen wie Jugendbegegnungen, interkulturellen Freundschaften und dem Zusammenhalt in herausfordernden Zeiten auseinandersetzen und damit beeindruckende Zeichen für Toleranz und Verständnis setzen konnten“, so Naumann weiter. Auch die Schulband „Teacher’s Despair“ und die Technik-AG ließ der Schulleiter nicht unerwähnt, die unter der Leitung von Christoph Ries die Veranstaltung musikalisch umrahmten und technisch unterstützten. Diesen Dank nahm Valentin zum Anlass, die Auswahl der Songs besonders zu erwähnen, der Song "Gold" von der Sängerin “Loi” stimme das Publikum auf das Thema der Preisverleihung, dass „Frieden und Freundschaft keine Grenzen kennt“, empathisch ein.

Landrat Michael Köberle betonte in seiner sich anschließenden Rede, wie wichtig es sei, Frieden zu wahren und dass „nach fast 80 Jahren wieder Krieg in Mitteleuropa“ in besonderen Maßen aufzeige, dass Menschen bestehenden Vorurteilen begegnen und diese im Miteinander abbauen sollten. Es sei „ein großer Schritt in eine menschenfreundliche Welt“, wenn Menschen bereits in jungen Jahren im interkulturellen Miteinander zeigten, dass Grenzen überwunden werden können. „Der persönliche Einsatz der Kinder und Jugendlichen, die Verständigung zwischen den Menschen zu fördern, hat uns mehr als beeindruckt und hat eine Unterstützung durch den Jugendfriedenspreis verdient“, so der Landrat weiter. Sein Dank galt zudem den Mitgliedern des Beirates Jugendfriedenspreis, die über die Preisverteilung entschieden haben, den Sponsoren Kreissparkasse Limburg, Kreissparkasse Weilburg und Nassauische Sparkasse sowie Dorothee Valentin vom Jugendbildungswerk Limburg-Weilburg, die den Wettbewerb mit großem Einsatz vorbereitet und begleitet habe und es somit möglich geworden sei, „Akzente in unserer Gesellschaft zu setzen.“ Auch der Landrat richtete seinen besonderen Dank an die Schulband „Teacher’s Despair“, die es verstehe, mit geübten Klängen die Emotionen auf einer musikalischen Ebene aufzufangen und in die Welt zu transportieren.

Sichtbar wurden die Emotionen in den eingereichten Projekten, wovon zwei preisgekrönt wurden. Die monatelange Spannung um die vorderen Plätze löste sich erst, als Valentin mit der Bekanntgabe des zweiten Platzes die Katze aus dem Sack ließ: Das Kunstprojekt "Freundschaft überwindet Grenzen!" der Klasse 6d des Gymnasium Philippinum Weilburg gebührte dieser hervorragende Platz, der mit 500 € Preisgeld dotiert war. Die Projektgruppe hatte „das Rezept für Freundschaft gefunden“ und es könne benutzt werden, auch wenn man gar nicht kochen könne, denn es bestünde aus verschiedenen Komponenten, die jeder beitragen könne: „Respekt, Ehrlichkeit, gemeinsame Interessen, Toleranz, gegenseitige Unterstützung, Empathie, Vertrauen, Zusammenhalt, Erlebnisse“, so die Gruppe vom Philippinum während der Vorstellung ihres Projektes, das in Form einer Collage die Möglichkeiten der Überwindung von Grenzen zwischen den Menschen aufzeigte und diese Grenzüberwindung bereits im praktischen Entstehen bewiesen werden musste: „Beim Arbeiten am gemeinsamen Bild musste ich Kompromisse schließen“, so ein Schüler der 6d. Landrat Michael Köberle überreichte die wohl verdiente Urkunde und den Scheck über 500 € an Projektleiterin Elena Graf und die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6d.

Mit dem Song "Africa" von “Toto” blieben die Gäste noch etwas länger auf die Folter gespannt, bevor sie einen Einblick in das Projekt des ersten Platzes erhielten. Dieses wurde von den Teilhabesprecherinnen Lena Bauch, Neele Obre und Hanna Jung und dem Hospitanten Okan Cengiz angekündigt. Dabei ließen sie es sich nicht nehmen, den Projektteilnehmern in besonderer Weise zu danken: „Wir haben uns zuerst gewundert und uns gefragt, wozu ein Film? Auf Nachfrage erfuhren wir, dass der Impuls zum Filmprojekt von einem unschönen Konflikt ausging. Dieser Konflikt fußte auf unterschiedlicher Wahrnehmung des Weltgeschehens. Leider war das keine Kleinigkeit gewesen und hinterließ eine ungute Stimmung. Herr Naumann und Frau Henrich kamen schnell zu dem gemeinsamen Schluss, dass nichts tun die schlechteste Option ist und die Idee eines Filmprojekts entstand. Auch durch die Unterstützung des Fachbereichsleiters Christian Schlabach konnte das Projekt in den kommenden Monaten umgesetzt werden. Ein weiterer Dank geht an Teacher’s Despair unter der Leitung von Christoph Ries, die mit ihren ausgesuchten Songs eine klangvolle Brücke zwischen den Menschen bauen und insbesondere an die Technik-AG, die vielen Events und eben auch unserem Filmprojekt den stimmungsvollen Schliff verpasst. Annika, Philipp, vielen Dank an euch und euer Team. Diese Unterstützung führte dazu, dass das Filmteam einen Kurzfilm drehen konnte, der zeigt, wie Integration gelingen kann. Ein Dankeschön an alle vor und auch hinter der Kamera, die bereit waren, dieses Projekt zu unterstützen. Eine der größten Herausforderungen war es, jemanden zu finden, der den Film schneiden konnte. Es fand sich Hannah Oksche, sie studiert in Frankfurt und ihre Verbindung zu unserer Schule ist ihre Mutter, die hier als Lehrkraft tätig ist. Hannah war sofort bereit, unser Projekt zu unterstützen und hat in ungezählten Stunden mit ihrem feinen Gefühl für Inhalte und Stimmungen die einzelnen Filmsequenzen in einen wundervollen Zusammenhang gebracht. Ein großes Dankeschön an Hannah nach Frankfurt.“

Nachdem die Gäste sich beim Schauen des zehnminütigen Films ein Bild von dem Integrationsprojekt der kooperativen Gesamtschule in Hadamar machen konnten, bat Valentin eine Gruppe von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften nach vorn und betonte, dass es sich bei dieser Gruppe nur um eine Auswahl der Projektteilnehmer handele und dass es beeindruckend sei, dass sich mehr als 100 Personen der Fürst-Johann-Ludwig-Schule an dem Kurzfilm „Fürstlich Brücken bauen“ beteiligt hatten. Anschließend überreichte Landrat Michael Köberle die Urkunde und den Scheck über 1000 €. Das Preisgeld fließt in die nachhaltige Weiterführung des Projekts. Ausgezeichnet wurden Direktor Philipp Naumann, die Projektleiterin und Lehrerin Ramona Henrich sowie Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Gruppen, die am Projekt beteiligt waren: Henrik Duchscherer (für die Lehrkräfte aus der Filmregie), Johanna Botta, Daniela Luka und Arista Kyrmach (für die Schülerinnen und Schüler aus der Filmregie), Klara Hecking und Linus Thorn (für die Teilhabesprecherinnen und Teilhabesprecher), Okan Cengiz und Khachik Ohannisian (für die Sprachpatenkinder), Benjamin Peter (für die Sprachpaten) sowie Annika Hallberg und Philipp Schlitt (für die Technik-AG). Der Landrat bat Projektleiterin Henrich um ein paar spontane Worte zum Projekt, die der Bitte gern nachkam. Sie betonte, dass „dieses Projekt hauptsächlich dank des großen Engagements aus der Schülerschaft gelingen konnte, die immer wieder aufs Neue mit großartigen Ideen auftrumpfte und den Film zu dem werden ließ, was er ist: Das Aufzeigen menschlichen Miteinanders zwischen unterschiedlichen Kulturen auf Basis von gemeinsamen Interessen.“ Es sei fantastisch zu beobachten, dass junge Menschen im Hier und Jetzt Wege des Zusammenwachsens fänden und es bliebe zu wünschen, dass auch der Weltpolitik Ähnliches gelänge.

Nach der Preisverleihung endete der bewegende Vormittag mit dem Song "Our House" von „Madness" und fand am Buffet bei Softgetränken, Laugenkonfekt und belegten Brötchen seinen Ausklang.

Wir sind stolz darauf, dass unsere Schule nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Ort des Zusammenhalts und der Kreativität ist. Die Auszeichnung mit dem "Jugendfriedenspreis" bestätigt, dass wir gemeinsam viel erreichen können. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dieses Projekt unterstützt haben, und ein besonderer Applaus an unsere engagierte Schulgemeinschaft, die mit mehr als 100 Beteiligten dieses stolze Filmprojekt realisiert hat! Der besondere Dank geht an das Lehrkräfteteam Henrick Duchscherer, Ramona Henrich, Katharina Hof, Tim Köppen und Luise Wulff mit den Schülerinnen Johanna Botta, Shpresa Iseni, Adelina Kaiser, Arista Kyrmach und Daniela Luka, die als Regie das Projekt gemeinsam vorantrieben. Außerdem geht besonderer Dank an Philipp Schlitt, Annika Hallberg und Christian Schlabach, die mit ihrem technischen Support aushalfen, wenn die Regie in ihrer Kreativität die technischen Feinheiten sorglos angegangen war.

Hier geht es zur Pressemeldung des Landkreises Limburg-Weilburg.
Und hier zum Film!


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